Sprecher |
Prof. Dr. Jörn von Lucke |
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Stv. Sprecherin |
Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider |
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Positionspapier zum Nationalen E-Government Kompetenzzentrum
Bisher haben der Fachbereich Informatik in Recht und Öffentlicher Verwaltung sowie die Fachgruppe Verwaltungsinformatik die Diskussion um ein nationales E-Government Kompetenzzentrum nur aus der Ferne verfolgt. Mit unserem
Positionspapier zur weiteren Stärkung von Lehre und Forschung durch ein nationales E-Government Kompetenzzentrum unterstützen wir die
Kieler Erklärung vom Mai 2011. Auf Grundlage unseres
Memorandums E-Government (2000) und unseres
E-Government Forschungsplans (2005) haben wir jedoch eigene Vorstellungen zu einem nationalen E-Government Kompetenzzentrum entwickelt, die als Bereicherung für das „gleichzeitige und gemeinsame Engagement von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung“ verstanden werden sollten.
Positionspapier zur weiteren Stärkung von Lehre und Forschung durch ein nationales E-Government Kompetenzzentrum
Prof. Reinermann zum GI-Fellow ausgezeichnet
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zeichnet jedes Jahr einige wenige ihrer Mitglieder als Fellows aus, die sich über viele - in der Regel mehr als 15 Jahre - in der Informatik profiliert haben: durch herausragende wissenschaftliche bzw. technische Beiträge zur Informatik und durch ein besonderes Engagement für die Ziele der Gesellschaft für Informatik.
Mit Heinrich Reinermann ehrt die GI 2011 einen engagierten Wissenschaftler und Vordenker auf dem Gebiet des E-Government. Er gilt als Nestor und Gründer der Speyerer Verwaltungsinformatik. In Speyer bot Heinrich Reinermann Fortbildungsseminare für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes an, um diesen die Chancen der neuen Büro- und Informationstechnik nahe zu bringen, und schlug so eine Brücke zwischen Verwaltungswissenschaften und Informatik.
In der GI hat sich Heinrich Reinermann als Sprecher des Fachbereichs „Informatik in Recht und öffentlicher Verwaltung engagiert und dort im Jahr 2000 das Memorandum „Neue Chancen für eine virtuelle Verwaltung“ mitverfasst, das der öffentlichen Verwaltung einen grundlegen Modernisierungsschub gegeben hat. Seit Oktober 2011 ist er auch Ehrenmitglied der Fachgruppe Verwaltungsinformatik.
Fachgruppe trauert um Emil Dollenbacher
Am 29. Oktober 2011 verstarb Emil Dollenbacher. Er hat von den Siebziger bis in die Neunziger Jahre sehr aktiv in der Community des GI Fachbereiches Informatik in Recht und Verwaltung und des GI Fachausschusses Verwaltungsinformatik mitgewirkt.
Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Der Workshop Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken ist mittlerweile ein traditionelles Angebot der Fachgruppe Verwaltungsinformatik. Er findet im Rahmen des von den Universitäten Salzburg und Wien ausgerichteten Internationalen Rechtsinformatik Symposions (IRIS) vom 23. bis 25. Februar 2012 in Salzburg statt und dient dem Wissens- und Erfahrungsaustausch von Wissenschaftlern und Praktikern. Zum einen werden Beiträgen zu allgemeinen aktuellen Fragestellungen zum Thema erwartet. Darüber hinaus hat das allgemeine Motto der diesjährigen IRIS – Transformation juristischer Sprachen – den Anstoß dazu gegeben, besonders auch Vorträge nachzufragen, die das Thema „Sprachen“ auch im Prozessmanagement fokussieren. Der Workshop wird am Freitag stattfinden. Die Einreichfrist läuft am 31. Oktober 2011 aus. Näheres ist dem
Call for Paper oder der Homepage der IRIS (
http://www.univie.ac.at/ri/IRIS2012)zu entnehmen.
FTVI & FTRI 2012 in Friedrichshafen
Die im März 2012 in Friedrichshafen stattfindende Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und die Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) haben zum Ziel, einen richtungsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraktikern, Rechtspraktikern und Beratern zu fördern, indem Konzepte und Erfahrungen analysiert sowie Umsetzungsstrategien aufgezeigt werden. Die FTVI wird alle zwei Jahre von der Fachgruppe Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik ausgerichtet. Die FTRI wird 2012 zum zweiten Mal gemeinsam mit der FTVI ausgerichtet. Vom 14. – 16. März 2012 stehen die 9. FTVI und die 2. FTRI unter dem gemeinsamen Motto: „Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzten Verwaltungskultur“. Als weitere Mitveranstalter konnten neben der GI-Fachgruppe Verwaltungsinformatik und dem GI-Fachausschuss Rechtsinformatik der Fachausschuss Rechts- und Verwaltungsinformatik der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik e.V, die sich in Gründung befindliche Wissenschaftliche Gesellschaft Digital Government (WiDiGo), das Innenministerium Baden-Württemberg, der Bodenseekreis und die Stadt Friedrichshafen gewonnen werden. Mitte Juni 2011 ist der erste Aufruf zu Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis versandt worden. Die Einreichungsfristen für Beiträge laufen Mitte September 2011 und Mitte Oktober 2011 ab. Weitere Informationen zum
Call for Paper und zur Veranstaltung erhalten Sie auf der
Homepage zur FTVI & FTRI 2012.
Memorandum zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie
Der Fachausschuss Verwaltungsinformatik nimmt 2008 in einem Memorandum (
Kurzfassung als PDF,
Langfassung als PDF) zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in Deutschland Stellung. Die EU-Dienstleistungsrichtlinie stellt Anforderungen an die öffentliche Verwaltung, denen angemessen durch grundlegend veränderte Organisationsstrukturen begegnet werden muss. Das Memorandum zeigt in acht Kapiteln zu einzelnen Aspekten der Umsetzung jeweils Visionen, Handlungsbedarfe, Lösungsansätze und Forschungsbedarfe auf.
E-Government Forschungsplan
Der Fachausschuss Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat 2005 den "
E-Government-Forschungsplan: Handlungsfelder für eine neue Strategie in Deutschland" veröffentlicht. Mit diesem Dokument soll dem Thema „Informationstechnologie und staatlicher Wandel“ die nötige Aufmerksamkeit verschafft werden, um den längst fälligen wissenschaftlichen Diskurs über die Zukunft der Verwaltungsinformatik auf einem angemessenen Niveau in Gang zu setzen und um der praktischen Forschung und Entwicklung endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Zugleich soll es als Vorlage für die strategische und programmatische Ausrichtung der E-Government Forschung für Deutschland, Österreich und die Schweiz dienen. Ausgehend von den Potenzialen der Informationstechnologie werden Forschungsfelder für die Neugestaltung von Staat und Verwaltung sowie Maßnahmen zur Forschungsförderung aufgezeigt. Dazu werden Ziele einer Optimierung des Staates durch E-Government beschrieben, die wesentlichen technischen und organisatorischen Entwicklungen skizziert sowie die großen Hindernisse und Schwierigkeiten auf diesem Wege dargestellt. Hieraus werden fünf exemplarische Forschungsfelder abgeleitet, die für den zukünftigen praktischen Erfolg von E-Government von zentraler Bedeutung sind. Zugleich werden die notwendigen Forschungsaufgaben für ein nationales Forschungsprogramm diskutiert, das als Ergänzung zur europäischen Forschung zu sehen ist. In seiner praktischen Ausgestaltung wird mit gezielten Maßnahmen eine Stärkung der Standortqualität Deutschlands, Österreichs und der Schweiz angestrebt.
Memorandum: Electronic Government als Schlüssel zur Modernisierung von Staat und Verwaltung
Ziel des Memorandums "
Electronic Government als Schlüssel zur Modernisierung von Staat und Verwaltung" des damaligen Fachausschuss Verwaltungsinformatik aus dem Jahr 2000 ist es, veränderte Anforderungen an Staat und Verwaltung aufzuzeigen und anzugeben, was heute unmittelbar getan werden muss, um etwa bis zum Jahre 2010 einen Zustand zu erreichen, in dem Electronic Government das Alltagshandeln der Verwaltung und die demokratische Politik durchdringt. Mit der Schlüssel-Innovation "Electronic Government" sollen für den öffentlichen Sektor gangbare Wege der Innovation aufgezeigt werden. Sie müssen die Realitäten der Lage in Europa und besonders in Deutschland mit seiner kontinentaleuropäischen Verwaltungstradition und verfassungsmäßigen Verankerung einer sich immer stärker entfaltenden Demokratie in Rechnung stellen. Das deutsche Verwaltungssystem hat in der Vergangenheit in der Welt einen hervorragenden Ruf erworben, der aktiv verteidigt werden muss.
Weitere Nachrichten zur Arbeit der Fachgruppe finden Sie auf den Seiten des Fachbereichs Informatik in Recht und öffentlicher Verwaltung.





