CEPIS fordert Gesetzgeber zum Handeln bei elektronischem Geschäftsverkehr auf
Die Dachorganisation der europäischen Informatik-Fachverbände, CEPIS, hat Regierungen und Parlamente in Europa zum Handeln beim Elektronischen Geschäftsverkehr ("e-commerce") aufgefordert. CEPIS repräsentiert mehr als 150.000 Informatikerinnen und Informatiker in Europa. Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine der 27 CEPIS-Mitgliedsgesellschaften.
Der Präsident von CEPIS, Dr. Roger Johnson, forderte von den Verantwortlichen insbesondere die Förderung der Qualitätskontrolle sowie die Aufklärung der Öffentlichkeit über Nutzen und Risiken der neuen Möglichkeiten.
"Vertrauen in den elektronischen Handelsverkehr z.B. über das Internet kann nur entstehen, wenn rechtlich eindeutige und bindende Übereinkommen dessen Zuverlässigkeit garantieren. E-commerce braucht zu seiner weiteren Verbreitung die Entwicklung weltweit gültiger Standards und die gleichzeitige Harmonisierung der Rechtssysteme", sagte Johnson.
Nach Ansicht von CEPIS schließt das auch die Möglichkeit der internationalen Strafverfolgung im Falle von Mißbrauch ein. Um Mißbrauch bei Transaktionen über das Internet zu begrenzen und die Sicherheit von Zahlungsvorgängen erhöhen, forderte CEPIS die nationalen Handelskammern auf, positive Verhaltensregeln für die Vertragspartner zu entwerfen und Beschwerdeausschüsse einzurichten.
17. Dezember 1998, Jörg Maas
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