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Informatik-Lexikon

Fachbegriffe zu Informatik und deren Anwendung

Wir sind Informatik

Hans Ulrich Buhl

„Nachhaltigkeit durch IT muss ein Kerninstrument der Nachhaltigkeit schlechthin sein, für die nicht nur ein geringerer Energieverbrauch, sondern ganz grundsätzlich ein effizienter Ressourceneinsatz entscheidend ist."

 

Rul Gunzenhäuser

im Bild rechts

Mitglied bin ich seit etwa 1974, geworben durch Prof. Neuhold, Prof. Claus und den damaligen 1. Vorsitzenden, Prof. Hackl.

Ich bin Mitglied der GI, weil....

. ...weil ich 1973 auf einen Informatiklehrstuhl der Univ. Stuttgart berufen wurde und die GI als bestgeeignete Brücke nutzen wollte, Fachkollegen an anderen Hochschulen kennenzulernen. Mich interessierte vor allem die Ausbildungssituation in den damals neuen Studiengängen Informatik.

So wurde ich Mitglied im Fachausschuss "Ausbildung" und bald dessen Sprecher. Neben "Ausbildung" engagierte ich mich als Verantwortlicher der 6. und der 16. GI-Jahrestagung in Stuttgart, bei der Einrichtung der GI-Geschäftsstelle, der Umorganisation der Fachausschüsse und der Gründung von Fachbereichen, im neuen Fachbereich "Ausbildung" (als Sprecher) sowie bei der Verabschiedung zahlreicher GI-Empfehlungen.

Beruflich war ich Univ.-Professor für anwendungsorientierte Informatik an der Universität Stuttgart und habe dort die beiden Fachgebiete "Rechnerunterstütztes Lehren und Lernen" und "interaktive Systeme" ins Leben gerufen. Auf diesen Gebieten, ergänzt durch Didaktik der Informatik, war ich 25 Jahre lang bis zu meiner Emeritierung 1998 tätig.

Informationen zur eigenen Ausbildung:

1953 bis 1959: Studium von Mathematik, Physik und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien, 1960 Referendarzeit, 1962 Promotion an der T.H. Stuttgart und wiss. Assistent am Rechenzentrum der T.H.Stuttgart.

Die derzeit größte Herausforderung für die Zukunft (der Informatik):

(1) Das "Bild", das die Informatik nach außen abgibt. Trotz großer Anstrengungen im "Jahr der Informatik" muss daran gearbeitet werden, dieses Bild verständlicher und offener zu gestalten und auch auf Probleme, Ängste und Herausforderungen bei der Nutzung von Informatiksystemen hinzuweisen (vgl.: "Schuld sind die Computer!).

(2) Unseren Absolventen und jüngeren Kollegen zu vermitteln, warum gerade die Informatik zukunftsfähig und für Europas Zukunft von größter Wichtigkeit ist. Ein solches Bewusstsein, das andere (technische) Wissenschaften längst entwickelt haben, fehlt der Informatik teilweise noch.

(3) Auch andere gesellschaftliche Gruppen von der Bedeutung und dem Nutzen der Informatikanwendungen zu überzeugen. Beispiel: Mehrere Millionen aktiver Senioren in Deutschand, für die Internet und Rechneranwendungen vom großem Nutzen sind bzw. sein können.

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